Das Thema „Smart City“ ist in aller Munde. Gemeint sind damit Städte, die an zukunftsfähigen Lösungen arbeiten, die sowohl der wachsenden Bedeutung eines effizienten Umgangs mit Energie, als auch den veränderten gesellschaftlichen und sozialen Anforderungen gerecht werden. Für Wien ist klar, dass es keine Smart City ohne Smart Housing geben kann. Im Zentrum der Wiener Wohnbaupolitik stehen daher energieeffizientes und ressourcenschonendes Bauen und Sanieren sowie die Schaffung von leistbarem, qualitativ hochwertigem Wohnraum für eine soziale, integrative und lebenswerte Stadt. Die Wiener Wohnbaufestwochen 2013 bieten die Chance, sich über die vielfältigen Ideen zur ökonomischen, ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit im Wiener Wohnbau zu informieren, innovative Architektur kennen zu lernen sowie aktuelle und künftige Herausforderungen in der Wohnbaupolitik zu diskutieren.


Eine Veranstaltungsreihe der Stadt Wien, MA 50 – Wohnbauforschung. Gesamtes Programm drucken Wohnbaufestwochen 2011


Eröffnungsveranstaltung

Wien trifft Hamburg.
Ein Dialog über die Stadt der Zukunft

Datum: Montag, 4.3. 2013
Zeit: 15:30– 17:30 Uhr
Ort: Architekturzentrum Wien | Podium, Museumsquartier, 1070 Wien
anschließend Eröffnung der Ausstellung »Stadt neu bauen«

Die Wiener Wohnbaufestwochen 2013 stehen ganz im Zeichen »smarter« Konzepte für die Stadt der Zukunft. Zwei Stadtentwicklungsprojekte in Hamburg zeigen exemplarisch, wie intelligente Lösungen für Stadt(teil)entwicklung und Wohnbau realisiert werden können, die den künftigen Anforderungen an europäische Metropolen gerecht werden können: Es gilt, mit knapper werdenden Budget-, Energie- und Flächenressourcen effizient und nachhaltig zu wirtschaften und die Potentiale einer immer internationaler werdenden Stadtgesellschaft umsichtig zu nutzen. Als Gastgeber der Hamburger Wanderausstellung »Stadt neu bauen« tritt Wien in einen internationalen Dialog über die Zukunft der Stadt als »smart city«.


15:30Eröffnung der Wiener Wohnbaufestwochen 2013
Michael Ludwig, Amtsführender Stadtrat für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung, Wien

15:45Hamburg: Stadtentwicklung für eine wachsende Metropole
Jutta Blankau, Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, Hamburg

16:00Stadt neu bauen – HafenCity und Internationale Bauausstellung IBA, Hamburg
Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH und
Uli Hellweg, Geschäftsführer IBA Hamburg GmbH
Download Präsentation

16:45Diskussion und Reflexion mit den Referenten und
Wolfgang Förster, Stadt Wien, MA 50
Rudolf Scheuvens, TU Wien, Department für Raumentwicklung, Infrastruktur und Umwelt

17:30Eröffnung der Ausstellung
Stadt neu bauen. Eine Reise in die Metropole von morgen
durch Jutta Blankau & Michael Ludwig

anschließend
„Get Together“ & Büffet

Moderation
Johannes Lutter, europaforum wien


Begrenzte TeilnehmerInnenzahl

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Ausstellung

Stadt neu bauen.
Eine Reise in die Metropole von morgen

Datum: 4.– 9.3. 2013
Zeit: 10:00– 19:00 Uhr
Ort: Architekturzentrum Wien | Raum F3, Museumsquartier, 1070 Wien
Eine Ausstellung der Internationalen Bauausstellung und der HafenCity Hamburg

Mit der HafenCity und der Internationalen Bauausstellung ist Hamburg Schauplatz von zwei der bedeutendsten Stadtentwicklungsprojekte in Europa. Die HafenCity hat eine ehemalige Hafen- und Industriefläche an der Elbe als Stadtquartier für Wohnen, Arbeiten und Freizeit neu definiert. Im Rahmen der Internationalen Bauausstellung wandelt sich der Stadtteil Wilhelmsburg von einem lange vernachlässigten »Hinterhof« zum lebendigen Quartier, in dem vielschichtige Nutzungen möglich sein werden. Beide Projekte stehen für unterschiedliche Facetten einer gemeinsamen Zukunftsaufgabe: Wie können Metropolen auf spezifisch europäische Art weiterentwickelt werden, ohne ihre Traditionen und Qualitäten aufzugeben? Mit der Ausstellung »Stadt neu bauen« will Hamburg einen internationalen Austausch über das intelligente Wachsen von Städten initiieren. Herz der Schau ist ein überdimensionaler Kompass: Statt Himmelsrichtungen zeigt er jene übergeordneten Ziele an, die es für die Metropole von Morgen zu erreichen gilt:
»Growing City«, »Open City«, »Smart City« und »Civic City«.

Eintritt frei

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Veranstaltung

High life:
Das Hochhaus als urbane Wohnform –
Internationale Vergleiche und
Wiener Kontext

Datum: Dienstag, 5.3. 2013
Zeit: 14:00– 18:00 Uhr
Ort: Architekturzentrum Wien | Podium, Museumsquartier, 1070 Wien
Eine Veranstaltung von Stadt Wien und IG Architektur

Die Stadt bildet ein Terrain für vielseitige Formen des Zusammenlebens. Diese finden ihre architektonische Manifestation in unterschiedlichen Wohntypologien, die so eine urbane Vielfalt generieren – ein Gradmesser für eine hohe Stadtqualität. Durch die steigende Notwendigkeit, Städte kompakt und ressourcenschonend zu bauen, hat europaweit in den letzten Jahren das Hochhaus als Wohnform neue Relevanz gewonnen.
Die Veranstaltung versucht, das urbane Potential von Wohnhochhäusern differenziert zu betrachten. ExpertInnen diskutieren internationale Beispiele und deren Relevanz für den Wiener Kontext.
Folgende Fragen können u.a. vertieft werden: Wie gehen aktuelle Projekte in anderen Städten mit urbanen Herausforderungen der Zukunft um? Was leisten welche Typologien bei der Herstellung von Urbanität? Wie zeichnen Hochhausbauten eine Stadt?
Welche Wirkung wurde mit den Bauten in anderen Städten erzielt? Was kann Wien aus den gefundenen Lösungen lernen?


14:00Begrüßung & Einleitung
Christian Kronaus, Vorsitzender IG Architektur, Wien
Wolfgang Förster, Stadt Wien, MA 50 – Referat Wohnbauforschung

14:10Wohnhochhäuser und Grünraum am Beispiel Mailand
Stefano Boeri, Stefano Boeri Architetti, Mailand

14:50Wohnhochhäuser und Bestandserweiterung am Beispiel Paris
Jean-Philippe Vassal, Lacaton & Vassal Architectes, Paris

15:30Pause

15:45Wohnhochhäuser und städtebauliche Akzentuierung am Beispiel Rotterdam
Wiel Arets, Wiel Arets Architects, Amsterdam/Berlin

16:25Wohnhochhäuser und Urbanismus am Beispiel Vancouver
George Wagner, University of British Columbia, Vancouver

17:00Pause

17:15Diskussion und Reflexion mit den ReferentInnen

Moderation
Mark Gilbert, trans_city ZT gmbh

Alle Vorträge werden in englischer Sprache gehalten.


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Rundfahrten & Dialog

Alt und Neu wächst zusammen –
Stadtteilmanagement in Neubaugebieten

Datum: Freitag, 8.3. 2013
Rundfahrten: 13:00– 15:30 Uhr
Treffpunkt Taborstraße 1
Dialog: 16:00– 18:30 Uhr
Ort: Architekturzentrum Wien | Podium, Museumsquartier, 1070 Wien

In den Stadtentwicklungsgebieten werden die Weichen für die Zukunft Wiens gestellt. Häufig grenzen die neu zu bebauenden Flächen an bestehendes Wohngebiet. Das »Zusammenwachsen von Alt und Neu« stellt StadtplanerInnen und Verantwortliche auch in sozialer Hinsicht vor besondere Herausforderungen: Wie wird aus einem Neubaugebiet ein belebter Stadtteil? Wie lassen sich vorhandene Ressourcen für neu geschaffene Wohngebiete bestmöglich nutzen? Wie entsteht ein gemeinsames Identitätsgefühl für das Stadtviertel?
Die Gebietsbetreuungen Stadterneuerung (GB*) setzen seit 2012 im Rahmen von Stadtteilmanagements in Neubaugebieten gezielte Impulse für ein funktionierendes Miteinander vor Ort. Die BewohnerInnen sowie lokale Akteure werden frühzeitig über künftige Entwicklungen informiert und aktiv in Entscheidungsprozesse eingebunden. 2013 soll auch im größten Entwicklungsgebiet Wiens, in aspern Seestadt, ein GB*-Stadtteilmanagement eingerichtet werden.


RUNDFAHRTEN
13:00Treffpunkt: Wohnservice Wien, Ecke Taborstraße/ Obere Donaustraße, 1020 Wien
Das Nordbahnhof-Areal und das Sonnwendviertel rund um den Hauptbahnhof sind zwei der größten und spannendsten Stadt - entwicklungsprojekte Wiens. Die beiden Rundfahrten geben Einblick in den Projektfortschritt, und ExpertInnen vor Ort erläutern, wie das Stadtteilmanagement der Gebietsbetreuung das Werden der neuen Stadtteile begleitet.
Tour 1: Nordbahnhof
Rudolf-Bednar-Park – Schulcampus – Nachbarschaftsgarten – Wohnprojekt „young corner“
Tour 2: Sonnwendviertel
Bahnorama – Fahrt über das Baustellenareal & aktuelle Informationen zum Gebiet Sonnwendviertel-Hauptbahnhof – Wohnprojekt Hackergasse 7

Die Rundfahrten enden um ca. 15:30 Uhr im Architekturzentrum Wien – im Anschluss können sich alle BesucherInnen mit Getränken & Snacks stärken.

DIALOG
16:00Begrüßung
Wolfgang Förster, Stadt Wien, MA 50, Referat für Wohnbauforschung und internationale Beziehungen

16:05Stadtteilmanagement in Neubaugebieten – Ziele und Chancen
Es diskutieren:
Wolfgang Förster, Stadt Wien, MA 50
Bernhard Jarolim, Stadt Wien, MA 25 – Stadterneuerung und Prüfstelle für Wohnhäuser
Claudia Nutz, Wien 3420 Aspern Development AG

16:45Grundsätze & Praxis des Stadtteilmanagements – Aktuelle Projekte im Fokus
ExpertInnen im Dialog mit dem Publikum
Partizipation am Beispiel Nordbahnhof (Andrea Mann, GB*2/20), Aktivierung im Stadtteil Obere Wieden (Wolfgang Niederwieser, GB*5/12), Vernetzung im Stadtteil Mautner Markhof Gründe (Chris tina Schneider, GB*3/11), Information im Neubaugebiet Sonnwendviertel (Elke Eckersdorfer, GB*10), Öffentlicher Raum am Beispiel Monte Laa (Gudrun Müller, GB*10), Alte und neue Stadtteile wachsen zusammen am Beispiel Eurogate (Andrea Breitfuss, GB*3/11)

Moderation
Julia Girardi, Koordination GB* – Partizipation und Gemeinwesen



Begrenzte TeilnehmerInnenzahl

Plakate als Download (pdf, 11 MB)
Präsentationen als Download (pdf, 5 MB)
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Symposium

Smart city – smart housing.
Demnächst in aspern Seestadt

Datum: Montag, 11.3. 2013
Zeit: 10:00– 12:00 Uhr
Ort: Architekturzentrum Wien | Podium, Museumsquartier, 1070 Wien
anschließend Eröffnung der Ausstellung »aspern Die Seestadt Wiens. Eine Reise in die Zukunft des Wohnens«

Mit der Umsetzung der »Smart City-Vision« zielt die Stadt Wien darauf ab, zukunftsfähige Antworten für eine Energieversorgung und Mobilität der Zukunft zu geben. Mit Erfolg: Erst kürzlich wurde die Donaumetropole von einem US-amerikanischen Klimastrategen zur »smartest city of the world«, also zur Stadt mit der weltweit besten Kombination aus Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Ressourcenschonung und Lebensqualität gekürt.
Welche Rolle die Smart-City-Vision in der Gesamtplanung von aspern Seestadt einnimmt und wie diese Zielsetzung auch in den einzelnen Wohnbauvorhaben umgesetzt wird, ist Gegenstand des Symposiums. Übergeordnete »smarte« Planungsparameter verbinden sich dabei mit vielfältigen Wohnqualitäten wie flexible Grundrissgestaltung, alternative Wohnformen, ökologische Bauweisen bis hin zu partizipativen Angeboten an die zukünftigen BewohnerInnen. Vor diesem Hintergrund diskutiert das Symposium das Konzept »smart city« aus unterschiedlichen Blickwinkeln – und präsentiert Lösungsmodelle aus der Wohnbaupraxis.


10:00Impulsstatement: Smart housing für eine smarte Stadtteilentwicklung
Michael Ludwig, Amtsführender Stadtrat für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung, Wien

10:30Spotlights: Puzzlesteine für die Stadt der Zukunft
Es erläutern und diskutieren:
Ewald Kirschner, Generaldirektor GESIBA Gemeinnützige Siedlungs- und BauAG
Thomas Knoll, Knoll Planung & Beratung ZT GmbH
Thomas Madreiter, Planungsdirektor der Stadt Wien
Claudia Nutz, Vorstand Wien 3420 Aspern Development AG
Michaela Trojan, Geschäftsführerin wohnfonds_wien

12:00Eröffnung der Ausstellung
»aspern Die Seestadt Wiens. Eine Reise in die Zukunft des Wohnens« durch Stadtrat Michael Ludwig
anschließend „Get Together“ & Snacks

Moderation
Herbert Bartik, europaforum wien



Begrenzte TeilnehmerInnenzahl

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Ausstellung

aspern
Die Seestadt Wiens –
eine Reise in die Zukunft des Wohnens

Datum: 11.– 22.3. 2013
Zeit: 10:00– 19:00 Uhr
Ort: Architekturzentrum Wien | Raum F3, Museumsquartier, 1070 Wien
Eintritt frei
Dauerausstellung & Führungen in aspern Do – So zwischen 10:00 und 17:30 Uhr Infopoint aspern Seestadt | Shuttlebus im Halbstundentakt ab U2 Aspernstraße

In den nächsten Jahren entstehen in der Seestadt ca. 8.500 Wohnungen für rund 20.000 Menschen. Im Planungsprozess für eines der größten Stadterweiterungsgebiete Europas wurde von Anfang an Wert auf »smarte« Zukunftsthemen wie Energieeffizienz, stadträumliche Planung, Mobilität aber auch soziale Aspekte und kostengünstige Wohnungsangebote gelegt. Diese Überlegungen und die Einleitung partizipativer Prozesse auf breiter Basis sollen garantieren, dass die Seestadt als lebendiger Ort und funktionierender Stadtteil erlebt und wahrgenommen wird. In diesem Frühjahr beginnen die Arbeiten an den ersten Wohnbauten, die bereits 2014 bezugsfertig sein werden. Mit der Ausstellung der Projekte des Bauträgerwettbewerbs und der Wohnbauinitiative laden wir Sie ein, eine Reise in diese nahe Zukunft des Wohnens zu machen. Ein ausführlicher Reiseführer erklärt an Hand von drei Touren die Qualitäten des künftigen Stadtteils. In aspern Seestadt wartet auf die BesucherInnen eine Dauerausstellung mit allen Infos zum Projekt, Führungen sowie ein virtueller Spaziergang durch die Stadt der Zukunft.

Alle Details unter www.aspern-seestadt.at
oder info[at]aspern-seestadt.at

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Symposium & Ausstellung

Donaustadt meets Seestadt Symposium
und Ausstellung der TU Wien

Datum: Mittwoch, 13.3. 2013
Ort: Architekturzentrum Wien | Podium, Museumsquartier, 1070 Wien

Stadtwachstum passiert in Wien zu einem Drittel in der Donaustadt. Welche Bilder von Stadt werden dabei auf diesen Raum projiziert? Bedeutet mehr Wachstum gleichzeitig mehr Stadt? Und welchen Beitrag leistet die Seestadt in diesem »terrain vague«?
In einer Reihe aus Expeditionen, Vorträgen und Salongesprächen hat sich die Veranstaltungsreihe »Zukunft Stadt« des Fachbereichs Örtliche Raumplanung der TU Wien in den vergangenen Monaten dem Transformationsraum Donaustadt angenähert, um dessen Qualitäten und Eigenständigkeit zu erkennen und die Möglichkeiten seiner Gestaltbarkeit zu untersuchen. Zum Abschluss der Reihe lädt der Fachbereich zu einem Symposium, um gemeinsam mit Gästen das Phänomen Donaustadt zu durchleuchten und Position zu beziehen.
Eine ganztägige Ausstellung von Arbeiten von Raumplanungsstudierenden, die in den vergangenen Jahren in der Auseinandersetzung mit diesem Raum entstanden sind, begleitet die Diskussionen.

PROGRAMM:

Ab 10 Uhr Ausstellung "Donaustadt meets Seestadt":
Eine ganztägige Ausstellung von studentischen Arbeiten, die sich mit diesem Raum auseinandersetzen.
Um 17 Uhr Führung durch die Ausstellung mit René Ziegler, ifoer/TU Wien

Ab 19 Uhr Symposium "Zukunft Stadt Positionen"

Begrüßung: Dietmar Steiner, Direktor Az W
Impulsvortrag: Rudolf Scheuvens, TU Wien

Positionsbeiträge u.a. von:
Thomas Madreiter, Planungsdirektor Stadt Wien
Philipp Fleischmann, Zielgebietskoordinator U2 - Donaustadt, MA21
Sibylla Zech, TU Wien/stadtland
Jens S. Dangschat, TU Wien
Thomas Knoll, Knollconsult
Robert Korab, Raum & Kommunikation
Markus Vogl, querkraft architekten
Bernd Vlay, Akademie der Bildenden Künste/studio vlay

Kommentare von:
Sonja Beeck, Universität Kassel
Michael Koch, HCU Hamburg

Moderation: Rudolf Scheuvens, TU Wien

Alle Gäste sind eingeladen, sich mit einem Positionsbeitrag an der Auseinandersetzung mit Zukunftsfragen zur (Donau)Stadt zu beteiligen.


Weitere Informationen und Anmeldung unter
http://www.ifoer.at/zukunftstadt.

Präsentationen als Download (pdf, 57 MB)
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Workshop & Marktplatz

Gemeinschaftliches Wohnen hat Zukunft!
Baugruppen & mehr

Datum: Freitag, 15.3. 2013
16:00– 17:30 Uhr Vortrag & Diskussion
17:30– 21:00 Uhr Ausstellung & Marktplatz
Ort: Architekturzentrum Wien | Podium, Museumsquartier, 1070 Wien

Wohnen in selbstbestimmter Nachbarschaft ist im Trend. Welche Formen gemeinschaftlichen Wohnens gibt es aktuell in Wien? Was bieten sie und was nicht, wie sind sie organisiert und wer kann mitmachen – vollständig selbst organisiert oder in Kooperation mit einem Bauträger? Im Mittelpunkt der Veranstaltung »Gemeinschaftliches Wohnen hat Zukunft! Baugruppen & mehr« steht die aktuelle Situation in Wien. Über Vorträge und eine Ausstellung – organisiert als Marktplatz der Projekte und Mitmachangebote – können sich Interessierte ein Bild vom aktuellen Angebot und bereits realisierten Beispielen in Wien machen. Das Spektrum reicht von der Integration von Gruppen in »konventionelle« Wohnbauten über Mitbestimmungsprojekte bis zu selbstorganisierten Baugemeinschaften mit und ohne Bauträger. Eine Diskussion mit VertreterInnen aktueller Baugruppen zum Thema »Wie macht man das: Gemeinschaftliches Wohnen?« rundet den Tag ab.


16:00Begrüßung & Einleitung
Wolfgang Förster, Stadt Wien, MA 50 – Referat Wohnbauforschung

16:10Doppelvortrag: Formen des Gemeinschaftswohnens
Raimund Gutmann, wohnbund:consult
Robert Temel, Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen
Download Präsentation


16:30Diskussionsrunde: Wie macht man das – gemeinschaftliches Wohnen?
Christine Amon-Feldmann, Wohnprojekt Wien, Nordbahnhof
Helmuth Schattovits, Gemeinschaft B.R.O.T.
Philipp Naderer, Wohnprojekt Seestern Aspern
Brigitte Eisl, so.vie.so mitbestimmt – Sonnwendviertel solidarisch
Ralf Ullsperger, Wohngruppe für Fortgeschrittene

Moderation
Raimund Gutmann & Robert Temel

17:30Ausstellung & Marktplatz: Gemeinschaftliches Wohnen gestern, heute und morgen
Teilnehmende Projekte beim Marktplatz
L.i.S.A. Leben in der Seestadt Aspern | Pegasus Aspern | Seestern Aspern | B.R.O.T. Aspern | JAspern | Que[e]rbau | Gennesaret Liesing | Morgen Wohnen Haberlgasse | frauenwohnprojekt [ro*sa] im Elften | Neues Wohnen im Alter
In der Ausstellung präsentierte aktuelle Projekte
Frauenwohnprojekt [ro*sa] Donaustadt | B.R.O.T. Kalksburg | Grundsteingasse | PPAG Radetzkystraße | Wohnprojekt Wien | Orasteig | Citycom2 – WG-Haus Nordbahnhof-Areal | Wohngruppe für Fortgeschrittene Steinbruchstraße | Wohngruppe „Stiege verbindet“ Gerasdorferstraße | „Young Mums“ im MM11 Mautner-Markhof-Areal | so.vie.so mitbestimmt – Sonnwendviertel solidarisch | Wohncluster Pfalzgasse
aktueller Planungsstand, Detailänderungen sind möglich
Historische Projekte in der Ausstellung
Feßtgasse | Wohnen mit Kindern | Karmelitergasse | Les Palétuviers Tulbingerkogel | Wohnhof Ottakring | B.R.O.T. Geblergasse | Sarg fabrik | Hermanngasse | autofreie Mustersiedlung | Puchsbaumplatz | CoHousing Lebensraum Gänserndorf
aktueller Planungsstand, Detailänderungen sind möglich



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Filmpremiere

Leben in der Sargfabrik
Eine Dokumentation zur Genesis
des Wohn- und Lebensprojektes

Datum: Montag, 18.3. 2013
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: Künstlerhaus Kino, Karlsplatz 5, 1010 Wien
anschließend Gespräch mit den FilmemacherInnen und BewohnerInnen der Sargfabrik

Anhand von Gesprächen und assoziativen Bildern wird die Geschichte zur Entstehung eines außergewöhnlichen Experiments verfilmt. Der Bogen spannt sich von frühem Archivmaterial über ganz pragmatische Einschätzungen der BewohnerInnen bis in die Gegenwart. Wechselnde Blicke von außen nach innen lenken die Neugierde wiederholt auf das scheinbar Unmögliche: Eine Gruppe von AkteurInnen erwirbt 1989 das Areal der einst größten Sargtischlerei der Donaumonarchie. Seit 1996 befinden sich dort neben 73 Wohnungen ein Kulturbetrieb, ein Gasthaus, ein Kindergarten und ein Badehaus. Die »kleine Schwester« Miss Sargfabrik ergänzt den Kollektivbesitz seit dem Jahr 2000 durch weitere 39 Wohneinheiten mit Waschsalon, Gemeinschaftsküche und Bibliothek.
Die Kamera beobachtet die ProponentInnen beim Erzählen ihrer Erinnerungen und Zukunftsvisionen, bis letztlich klar wird, dass man den Versuch nur wagen muss. Oder entspricht ein derart idealistisches Werk überhaupt noch den aktuellen Vorstellungen vom Leben in der Stadt?

40 Minuten, Wien 2013

Regie: Alexander Dworschak
Idee und Konzept: Christine Schmauszer und Michael Rieper
Kamera: Lotte Schreiber und Ivec Schmid
Schnitt: Birgit Bergmann, Alexander Dworschak
Ton: Claus Benischke
Produktion: MVD Austria

In Zusammenarbeit mit dem Künstlerhaus Kino

Eintritt frei | Kartenreservierung bis 17.3.2013 unter
sargfabrik[at]mvd.org

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Ausstellung

Das Gold des AZW
Ausstellung zur Sammlung
des Architekturzentrums Wien

Datum: 21.03. – 22.07. 2013
Zeit: 10:00– 19:00 Uhr
Ort: Architekturzentrum Wien | Alte Halle, Museumsquartier, 1070 Wien
Eröffnung: 20.03.2013 | 19:00 Uhr
Eintritt frei


Das Architekturzentrum Wien wird 20! Der richtige Zeitpunkt, die bislang unbekannte Sammlung des Az W mit einer Sonderausstellung ins Rampenlicht zu rücken: Eine Schau der interessantesten Sammlungsobjekte soll »das Gold des Az W« im Frühjahr 2013 zugänglich und sichtbar machen. Die Jubiläumsausstellung dokumentiert mit Entwurfszeichnungen, Plänen, Skizzenbüchern, Fotos und Modellen wichtige Epochen in der Geschichte der österreichischen Architektur, darunter herausragende Entwürfe, wegweisende Gebäude, bisher wenig bekannte Kleinode und einzigartige Werke von vorrangig österreichischen ArchitektInnen. Überraschend wird die Auswahl der Exponate und ihre Zusammenstellung sein: Über 600 architekturinteressierte Menschen haben sich beteiligt und für ihr Lieblingsprojekt aus der Sammlung des Az W ihre Stimme abgegeben. »Das Gold des Az W« bietet den BesucherInnen die Chance, einen offenen Blick auf das gesammelte architektonische Erbe des 20. Jahrhunderts zu werfen, als Entdeckung, als Stellungnahme, als Vergewisserung.

Aktuelle Informationen unter www.azw.at/gold

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Visionen

Wohnen 2025 – ein Ausblick

Datum: Donnerstag, 21.3. 2013
Zeit: 17:00– 18:30 Uhr
Ort: Architekturzentrum Wien | Podium, Museumsquartier, 1070 Wien
anschließend Abschlussfest der Wohnbaufestwochen

Die Stadt verändert sich, und Wiens Bevölkerung wird dabei vielfältiger: in Bezug auf Lebensmodelle und -stile sowie sozioökonomische Hintergründe. Mit der zunehmenden Vielgestaltigkeit der Stadtgesellschaft werden auch die Anforderungen an die Wohnungspolitik differenzierter. Wie wird Wohnen in der Stadt der Zukunft aussehen? Kurze Statements von ExpertInnen aus unterschiedlichsten Bereichen – visionär oder pragmatisch, plastisch, provokant und jedenfalls sehr individuell – geben einen facettenreichen Ausblick. Und jede Menge Gesprächsstoff für das Abschlussfest der Wohnbaufestwochen 2013.


17:00Begrüßung
Wolfgang Förster, Stadt Wien, MA 50 – Referat Wohnbauforschung

17:10Visionen: Wohnen 2025
Eine Wordrap Picture Show mit Kurzbeiträgen von:
Ramesh Biswas, Atelier Biswas Vienna/Berlin/Kuala Lumpur
Anna Detzlhofer, Büro für Landschaftsarchitektur
Präsentationen als Download
Michael Wagner-Pinter, Synthesis Forschung GmbH
Präsentationen als Download
Leopold Dungl, ArchiMedia ZT GmbH
Präsentationen als Download
Cornelia Krajasits, ÖIR-Projekthaus GmbH
Alexander Keul, Universität Salzburg, Fachbereich Psychologie
Präsentationen als Download
Mark Gilbert, TC trans_city ZT GmbH
Präsentationen als Download
Karl Wurm, Österreichischer Verband Gemeinnütziger Bauvereinigungen
Präsentationen als Download
Kenan Güngör, think.difference – Büro für Gesellschafts- und Organisationsentwicklung
Präsentationen als Download

18:25Eine musikalische Annäherung an
»Wohnen 2025«

Peter Wehle, Autor, Musiker und Psycholge

18:30Abschlussfest der Wohnbaufestwochen
mit Musik & Snacks

Moderation
Johannes Lutter, europaforum wien



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Ausstellung

Gemeinde baut –
Wiener Wohnbau 1920– 2020

Eröffnung: 25.4. 2013 | 10:00 Uhr
Ort: Camillo Sitte Lehranstalt, Leberstraße 4c, 1030 Wien
Eine Ausstellung von Stadt Wien – Wiener Wohnen

Soziale Wohnungspolitik hat sich als wertvoller Schutzschild gegen Krisen aller Art bewährt. Sie zielt darauf ab, allen Menschen leistbaren Wohnraum zu bieten und damit ein Grundbedürfnis der Menschen zu decken; gleichzeitig wird Immobilienspekulation und sozialer Segregation entgegengewirkt. Die Stadt Wien setzt seit langem auf den sozialen Wohnbau und hat die jüngste Bankenkrise besser gemeistert als viele andere Städte. Im Ausland wird Wien um den Gemeindebau beneidet; das Wiener Modell gilt in Europa als Best-Practice-Beispiel für eine gelungene Wohnungspolitik, die für sozialen Ausgleich steht. In Wien selbst gehören leistbare Wohnungen zur Selbstverständlichkeit. Im Rahmen einer Wanderausstellung soll das Erfolgsprojekt des Wiener Gemeindebaus einer breiten Öffentlichkeit in Wien und in anderen Hauptstädten Europas präsentiert werden. Anhand von Beispielen aus 100 Jahren werden exemplarisch Antworten auf die Herausforderungen an den kommunalen Wohnbau der Vergangenheit und Zukunft gezeigt.

Eintritt frei

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Anmeldung

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Impressum

Veranstalter & Kontakt

Veranstalter
Stadt Wien, MA 50 – Wohnbauforschung
www.wien.at/wohnen

Konzept und Projektmanagement
europaforum wien – Zentrum für Städtedialog und Europapolitik
Rahlgasse 3/2 | A-1060 Wien
Tel. +43-1-5858510-0 | Fax. +43-1-5858510-30
office[at]europaforum.or.at | www.europaforum.or.at

Veranstaltungsort
Architekturzentrum Wien | Museumsquartier | 1070 Wien
www.azw.at

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