Der Wiener Wohnbau setzt seit vielen Jahren internationale Maßstäbe. Ausgehend von den bestehenden Standards hat die Stadt Wien das Wohnungsangebot in den letzten Jahren weiter verbessert. Die hohen architektonischen, ökologischen und sozialen Qualitätsstandards tragen jedoch auch zu steigenden Kosten bei. Notwendige Budgetkonsolidierungsmaßnahmen erfordern auch im Wohnungswesen einen besonders sorgfältigen Umgang mit den eingesetzten öffentlichen Mitteln. Die Wiener Wohnbaufestwochen 2011 rücken daher das Spannungsfeld von Qualität und Kosten in den Mittelpunkt und bieten die Möglichkeit, gemeinsam mit in- und ausländischen ExpertInnen zukunftsweisende wohnbaupolitische Strategien zu diskutieren.
Ausstellung


bauträgerauswahlverfahren nordbahnhof -
wohnen am rudolf-bednar-park
Datum: 29. März-31. März 2011
Zeit: 15:00-18:00 Uhr und im Anschluss an Veranstaltungen
Ort: TU Wien | Prechtl-Saal | 1040 Wien | Karlsplatz 13
Der Nordbahnhof zählt zu den bedeutendsten innerstädtischen
Entwicklungszonen Wiens. Bis 2025 wird dort ein Stadtteil mit
20.000 BewohnerInnen und 10.000 Arbeitsplätzen entstehen.
Im April 2010 wurde der Bauträgerwettbewerb zum Thema
»Interkulturelles Wohnen« für einen Teilbereich des Nordbahnhofgeländes
rund um den Rudolf-Bednar-Park abgeschlossen. Gefragt
waren Projekte, die das Zusammenleben von WienerInnen unterschiedlicher
Herkunft stärken. In der Ausstellung werden sowohl
die sechs Siegerprojekte, die ab Herbst 2011 realisiert werden,
als auch die anderen 15 eingereichten Projekte präsentiert.
Die Ausstellung wird im Anschluss an die Veranstaltung „Wohnbau im 21. Jahrhundert
– Im Spannungsfeld von Qualität & Leistbarkeit“ am 29.3.2011 um
18.00 Uhr von Michael Ludwig, Amtsführender Stadtrat für Wohnen, Wohnbau
und Stadterneuerung, eröffnet. ExpertInnen des wohnfonds_wien stehen
für Fragen und vertiefende Information während der gesamten Ausstellungsdauer
zur Verfügung.
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Wohnbau im 21. Jahrhundert

Im Spannungsfeld
von Qualität & Leistbarkeit
Datum: 29. März 2011
Zeit: 15:00-18:00 Uhr
Ort: TU Wien | Prechtl-Saal | 1040 Wien | Karlsplatz 13
Die Anforderungen an den Wohnbau steigen in ganz Europa.
Architektonische und bautechnische Standards sowie die Komforterwartungen
der BewohnerInnen sind längst ähnlich hoch wie auf
dem freifinanzierten Wohnungsmarkt. Die Entwicklung hin zu
Qualität ist ein wesentlicher Fortschritt – sie stellt Städte und
Wohnbauträger allerdings auch vor die Herausforderung, hohe
Standards und Leistbarkeit zu gewährleisten. Vor diesem Hintergrund
werden im Rahmen der Veranstaltung internationale Modelle
und Trends im kostengünstigen sozialen Wohnbau diskutiert
und Wohnprojekte aus europäischen Städten präsentiert, die für
die Verbindung von qualitätsvoll und leistbar stehen.
| 15:00 | Eröffnung & Moderation Wolfgang Förster, Stadt Wien, MA 50, Referat für Wohnbauforschung und internationale Beziehungen |
| 15:15 | Trends in Affordable Housing – A European Perspective Christine Whitehead, Professor of Housing Economics, London School of Economics (LSE) Download Präsentation |
| 15:45 | Urban Renewal and Affordable Housing in Rotterdam –
The Wallisblok Ineke Hulshof, Direktor Hulshof Architecten BV, Delft, Niederlande Download Präsentation |
| 16:15 | Kaffeepause |
| 16:45 | Junges und kostengünstiges Wohnen am Wiener Nordbahnhof Wilhelm Garzon, BWS Gemeinnützige allgem. Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft reg. Gen.m.b.H. Download Präsentation |
| 17:15 | Diskussion und Reflexion mit den ReferentInnen und
Elsa Prochazka, Architekturbüro Prochazka, Wien |
| 18:00 | Eröffnung der Ausstellung »bauträgerauswahlverfahren nordbahnhof – wohnen am rudolf-bednar-park« durch Michael Ludwig, Amtsführender Stadtrat für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung |
Freiraumgestaltung

oder: Das Außen des Hauses
ist das Innen der Stadt
Datum: 30. März 2011
Zeit: 15:00-18:00 Uhr
Ort: TU Wien | Prechtl-Saal | 1040 Wien | Karlsplatz 13
Wohn- und Lebensqualität wird ganz wesentlich durch die Gestaltung
von Freiräumen bestimmt. Die Anforderungen an Freiraumgestaltung
sind dabei vielschichtig. Die Bedürfnisse und Erwartungshaltungen
unterschiedlichster NutzerInnengruppen müssen
ebenso beachtet werden wie spezifische räumliche Voraussetzungen
und Sicherheitsaspekte. Und schließlich ist zu gewährleisten,
dass Herstellungs- und Pflegekosten im Rahmen der finanziellen
Möglichkeiten des geförderten Wohnbaus bleiben.
Die Veranstaltung widmet sich daher der Frage, was die Stadt,
PlanerInnen und Bauträger bei der Planung und Realisierung von
Freiräumen beachten müssen.
| Moderation Johannes Lutter, Europaforum Wien |
|
| 15.00 | Freiraumgestaltung in Neubau & Bestand – Praxisbeispiele Drehbuch Freiraum – Möglichkeiten und Anforderungen im Neubau János Kárász, Büro Auböck + Kárász, Wien Download Präsentation Freiraumsanierung in Wiener Gemeindebauten Karin Standler, Landschaftsarchitektin in Wien & Linz Download Präsentation Kaffeepause Nachbarschaftsgärten im Gemeindebau Susanne Staller, Verein Wirbel, Wien Download Präsentation |
| 17.00 | Wohnraum – Freiraum – Stadtraum Impulsstatement: Freiraum für alle! – oder doch nur für Wenige? Jens Dangschat, TU Wien, Department für Raumentwicklung, Infrastruktur und Umwelt Diskussion und Reflexion mit den ReferentInnen und Jutta Kleedorfer, Stadt Wien, MA 18, Stadtentwicklung und Stadtplanung |
Wohnbau regional

Unterschiedliche Fördermodelle,
andere Baukultur?
Datum: 4. April 2011
Zeit: 16:00-20:00 Uhr
Ort: Akademie der Bildenden Künste | 1010 Wien | Schillerplatz 3
Wie entwickelt sich der österreichische Wohnbau? Welche Gestaltungsmöglichkeiten
gibt es? Wie gelingen Kooperationen von
Architektinnen und Wohnbauträgern anderswo? Auf Einladung
der Zentralvereinigung der ArchitektInnen Österreichs und in
Kooperation mit dem Institut für Kunst und Architektur der
Akademie der bildenden Künste Wien berichten vier ArchitektInnen
anhand eigener Projekte über Realitäten, Potentiale und Visionen
im Wohnungsbau außerhalb der Bundeshauptstadt.
Klaus Kada, Graz | Gerhard Manzl, Manzl Ritsch Sandner Architekten,
Innsbruck | Gerhard Sailer, Halle 1, Salzburg | Heike Schlauch,
raumhochrosen, Bregenz
| Moderation Maria Auböck, Vizepräsidentin der Zentralvereinigung der ArchitektInnen Österreichs Projekte werden präsentiert von Klaus Kada, Graz Gerhard Manzl, Manzl Ritsch Sandner Architekten, Innsbruck Gerhard Sailer, Halle 1, Salzburg Heike Schlauch, raumhochrosen, Bregenz |
Wohnbauforschungstag 2011

Leistbar – Sozial – Nachhaltig
Datum: 6. April 2011
Zeit: 14:00-18:00 Uhr
Ort: Wolke 19 | Ares-Tower | 1220 Wien | Donau-City-Straße 11
Was muss getan werden, damit in Wien auch in Zukunft kostengünstiger
Wohnbau errichtet werden kann? Wie treffsicher ist die
Subjektförderung? Welche Erwartungen haben die WienerInnen an
eine Wohnung, und kann der geförderte Wohnbau diese Erwartungen
erfüllen? Und was bedeutet eigentlich soziale Nachhaltigkeit
im Wohnbau? Der Wiener Wohnbauforschungstag geht diesen
Fragen nach und präsentiert aktuelle Studien rund um die Themen
Leistbarkeit, soziale Nachhaltigkeit und Alltagstauglichkeit. Auf
Basis der Studienergebnisse diskutieren ExpertInnen, wie die
Wiener Wohnbaupolitik mit den anstehenden Herausforderungen
umgehen kann.
| 14.00 | Eröffnung Michael Ludwig, Amtsführender Stadtrat für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung Moderation Wolfgang Förster, Stadt Wien, MA 50, Leiter Referat für Wohnbauforschung und internationale Beziehungen |
| 14:15 | Vortrag Wohnstadt Zürich: Urban – Grün – Vielfältig Patrick Gmür, Direktor des Amts für Städtebau, Zürich Download Präsentation |
| 14:45 | Soziale Nachhaltigkeit Soziale Nachhaltigkeit im Wohnbau C. Angelmaier, C. A. Enterprises Download Präsentation Soziale Gerechtigkeit und Wohnqualität Günther Ogris, SORA Institute for Social Research and Analysis Diskussion |
| 16:15 | Kaffeepause |
| 16:45 | Leistbarkeit Einfach sozialer Wohnbau Robert Korab, raum & kommunikation GmbH – Büro für Städtebau und Raumplanung Subjektförderung in Wien – eine Evaluierung Wolfgang Amann und Alexis Mundt, IIBW - Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen GmbH Download Präsentation Diskussion |
| 18:00 | Abschluss-Cocktail |
Interethnische Wohnprojekte

Ein Beitrag zur sozialen
Durchmischung?
Datum: 8. April 2011
Zeit: 14:00-17:00 Uhr
Ort: Wohnprojekt »Interethnische Nachbarschaft« | 1230 Wien | Anton Baumgartner Straße 127–129
Ende der 1990er Jahre wurde das erste interethnische Wohnprojekt in Wien
umgesetzt. Diesem Pilotprojekt sind andere gefolgt, weitere sind in
Planung. Zeit also, Zielsetzungen und Erfolge dieser Modelle neuerlich zu
analysieren. Können Erfahrungen aus diesen Wohnprojekten Vorbild für ein
respektvolles Zusammenleben in anderen Wohnhausanlagen und im Grätzel sein?
Sind die Projekte dazu geeignet, die soziale Durchmischung im Stadtteil zu
befördern, und sind sozial durchmischte Stadtteile tatsächlich das beste
Vehikel für gesellschaftliche Integration? Diese und andere Fragen werden
ExpertInnen aus den Bereichen Architektur, Soziologie und Städtebau unter
die Lupe nehmen.
| Moderation Herbert Bartik, Europaforum Wien |
|
| 14.00 | Thesen und Stichwörter Die „Superdiversität“ – Strategien für Wohnen und Stadtleben heute Ramesh Kumar Biswas, Atelier Biswas Wien/Berlin/Kuala Lumpur Gegeneinander / Nebeneinander / Miteinander – Wie viel Interaktion braucht Integration? Kenan Güngör, Büro [difference:] Wien Download Präsentation |
| 14.50 | Interkulturelles Wohnen in Wien-Leopoldstadt – Erfahrungen & „Good Practices“ aus dem Bauträgerauswahlverfahren Nordbahnhof Rudolf Scheuvens, TU Wien, Department für Raumentwicklung, Infrastruktur und Umwelt, Vorsitzender Wiener Grundstücksbeirat |
| 15.20 | Kaffeepause |
| 15.50 | Theorie & Praxis der sozialen Durchmischung VertreterInnen von Bauträgern und interethnischen Wohnprojekten diskutieren mit den ReferentInnen und dem Publikum. Im Anschluss an die Veranstaltung besteht die Möglichkeit zu einer Besichtigung des Wohnprojekts „Interethnische Nachbarschaft“. |
15 Jahre Sargfabrik


Innovative Konzepte
von Qualität & Leistbarkeit
Datum: 14. April 2011
Zeit: 15:00-18:30 Uhr
Ort: Die Sargfabrik | 1140 Wien | Goldschlagstr. 169
Die Sargfabrik bereichert seit 1996 Wien-Penzing und den ganzen
Wiener Wohnungsmarkt. Sie ist heute das größte selbstverwaltete
Wohn- und Kulturprojekt Österreichs, mit Raum für unterschiedliche
Lebens- und Wohnmodelle und einem breiten kulturellen
Angebot. Ein Projekt wie die Sargfabrik ist niemals abgeschlossen,
sondern bleibt »work in progress«. Im Rahmen der Veranstaltung
erfolgt daher eine Reflexion über 15 Jahre Sargfabrik, aktuelle
Herausforderungen und künftige Entwicklungen. Ein besonderer
Fokus wird dabei auf der Frage liegen, inwieweit die Sargfabrik
Vorbild für aktuelle Wohnprojekte und innovative – aber leistbare –
Wohnkonzepte sein kann.
Im Anschluss an die Veranstaltung findet das Abschlussfest der
Wiener Wohnbaufestwochen 2011 statt.
| 15:00 | Rundgang durch das Wohn- und Kulturprojekt Sargfabrik |
| 16:00 | 15 Jahre Sargfabrik – Eine Bestandsaufnahme Alexander Dworschak, Michael Rieper & Christine Schmauszer, MVD Austria |
| 16:30 | »Anders« Wohnen in Zürich Hans Widmer, Bau- und Wohnbaugenossenschaft KraftWerk1, Zürich (angefragt) |
| 17:00 | »Themenräume« – Innovative Wohnbaupolitik im Dialog World-Café zu Chancen & Herausforderungen selbstverwalteter Wohnprojekte |
| 18:00 | Sargfabrik: Modell oder Einzelfall? Zusammenschau & Reflexion der Diskussionsergebnisse Moderation Johannes Lutter, Europaforum Wien |
| ab 18:30 | Abschlussfest der Wiener Wohnbaufestwochen mit DJ Line & Chill-out im Sargfabrik-Badehaus |
Anmeldung

Beschränkte TeilnehmerInnenzahl
Anmeldung erbeten
Impressum

Veranstalter & Kontakt
Veranstalter
Stadt Wien, MA 50 – Referat für Wohnbauforschung und internationale
Beziehungen
www.wien.gv.at/wohnen/wohnbaufoerderung
wohnfonds_wien – fonds für wohnbau und stadterneuerung
www.wohnfonds.wien.at
Konzept und Projektmanagement
Europaforum Wien – Zentrum für Städtedialog und Europapolitik
Rahlgasse 3/2 | A-1060 Wien
Tel. +43-1-5858510-0 | Fax. +43-1-5858510-30
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